Vive la Datenschutz in Windows 10

Datenschutz & Windows

Das Thema Datenschutz & Windows ist bereits seit Start des Systems im Sommer 2015 präsent. Bereits mehrfach wurde in der Community fleißig und kontrovers darüber diskutiert, nun wurden auch offizielle Stellen wissbegierig.
Die oberste französische Datenschutzbehörde Commission Nationale de l’Informatique, kurz CNIL war eine der ersten, die bei Microsoft vorstellig wurde und Mitte 2016 ein Beschwerdeverfahren eröffnete. CNIL war der Ansicht, dass Windows 10 nicht mit dem geltenden französischen Datenschutzrecht vereinbar sei. Auch von anderen Stellen erhöhte sich der Druck auf Microsoft, also entschlossen sich die Redmonder schließlich zu einer Überarbeitung der eigenen Datenschutzeinstellungen, die mit dem Creators Update schließlich ausgerollt wurden. Allerdings vertrat man stets die Auffassung, dass Windows 10 mit geltenden Datenschutzbestimmungen konform sei und so wies man jede Schuld von sich.

Aber auch diese Geschichte hat ein Happy End, nach dem vornehmen der Änderungen haben die französischen Datenschützer nichts zu beanstanden und sind nun vollends überzeugt von Windows 10 und seiner Datensicherheit. Die CNIL stellte das Verfahren gegen Microsoft offiziell ein und erklärte, dass es nun im Einklang mit Recht und Gesetz steht, nachdem sich der Soft- und Hardwarehersteller entsprechend offen und kooperativ zeigte. Nun sammle Windows 10 nur noch Daten, die für eine Verbesserung des eigenen Systems und der enthaltenden App notwendig seien. Die gesammelte Menge an erfassten Daten habe sich somit halbiert, außerdem begrüßte CNIL ausdrücklich, dass ein Hinweis auf die Datenschutzeinstellung nun fixer Teil des Setups geworden ist.

Quelle: CNIL

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